Rhizarthrose: Symptome, Behandlung und Operation
Bei einer Rhizarthrose ist der Knorpel im Daumensattelgelenk verschlissen, dem Gelenk zwischen einem Handwurzelknochen und dem ersten Mittelhandknochen. Typisch sind Schmerzen an der Daumenbasis bei Greif-, Dreh- und Schraubbewegungen sowie ein spürbarer Kraftverlust beim festen Zugreifen. Die Rhizarthrose gehört zu den häufigsten Arthroseformen der Hand und betrifft vor allem Frauen ab der Lebensmitte. Im frühen und mittleren Stadium lassen sich die Beschwerden häufig konservativ mit Orthese, Ergotherapie und Gelenkschutztraining gut lindern. Wir erklären, woran Sie eine Rhizarthrose erkennen, wie sie diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten von konservativ bis operativ zur Verfügung stehen.
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Was ist es?
Ein Verschleiß des Daumensattelgelenks (Articulatio carpometacarpalis pollicis) zwischen Handwurzel und erstem Mittelhandknochen, eine der häufigsten Arthroseformen der Hand.
Typische Beschwerden
Schmerzen an der Daumenbasis bei Greif-, Dreh- und Schraubbewegungen sowie Kraftverlust im Spitz- und Schlüsselgriff, im fortgeschrittenen Stadium sichtbare Fehlstellung.
Diagnostik
Klinische Tests wie der Grind-Test sowie ein Röntgenbild des Daumensattelgelenks zur Einteilung des Schweregrads.
Behandlung
Konservativ vor allem Daumenorthese, Ergotherapie mit Gelenkschutztraining und bei Bedarf entzündungshemmende Medikation oder Infiltrationen.
Operation notwendig?
Nur bei fortgeschrittener Arthrose mit anhaltendem Leidensdruck trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer Behandlung.
Prognose
Konservativ sind die Beschwerden bei vielen Patienten über lange Zeit gut zu kontrollieren. Operativ ist bei passender Indikation meist eine deutliche Schmerzlinderung möglich.
Welche Symptome verursacht eine Rhizarthrose?
Im Vordergrund stehen Schmerzen an der Daumenbasis, die vor allem bei Bewegungen auftreten, die Kraft und Drehung im Daumen erfordern.
Typisch sind Beschwerden beim Drehen eines Schlüssels, beim Öffnen von Flaschen- oder Schraubverschlüssen, beim festen Zugreifen oder beim Auswringen von Wäsche. Viele Patienten bemerken zunächst einen belastungsabhängigen, später zunehmend auch in Ruhe spürbaren Schmerz an der radialen, also daumenseitigen Handwurzel. Begleitend zeigt sich häufig eine Schwellung oder knöcherne Verdickung über dem Gelenk sowie ein Reibegefühl (Krepitation) bei Bewegung. Auffällig ist zudem ein spürbarer Kraftverlust im Spitzgriff, etwa beim Halten eines Stifts, und im Schlüsselgriff, bei dem der Daumen seitlich gegen den Zeigefinger drückt.
Im fortgeschrittenen Stadium kann sich eine sichtbare Fehlstellung entwickeln: Der erste Mittelhandknochen weicht zunehmend zur Handfläche hin ab (Adduktionskontraktur), während sich das Daumengrundgelenk kompensatorisch überstreckt. Diese charakteristische Fehlform wird als „Z-Deformität" des Daumens bezeichnet und geht meist mit einer weiter zunehmenden Funktionseinschränkung einher.
Wann sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen?
Eine Rhizarthrose selbst ist kein Notfall
Der Gelenkverschleiß entwickelt sich in aller Regel über Jahre und erfordert keine sofortige Behandlung. In folgenden Situationen sollten Sie den Daumen dennoch zeitnah ärztlich untersuchen lassen:
- Plötzlich einsetzende, starke Schmerzen an der Daumenbasis, insbesondere nach einem Sturz oder einer Verletzung, möglicher Hinweis auf einen zusätzlichen knöchernen oder bandhaften Schaden
- Deutliche Rötung, Überwärmung, Schwellung oder Fieber im Bereich des Gelenks, mögliche Zeichen einer akuten Entzündung oder Infektion, die von der schleichenden Arthrose abzugrenzen ist
- Rasch zunehmende Fehlstellung oder ein plötzlicher, deutlicher Funktionsverlust des Daumens
Bei Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Fingern sollte zusätzlich an andere Ursachen wie ein Karpaltunnelsyndrom gedacht werden, das gelegentlich gemeinsam mit einer Rhizarthrose auftritt, aber eine andere Behandlung erfordert.
Was ist eine Rhizarthrose?
Das Daumensattelgelenk im Detail
Das Daumensattelgelenk (Articulatio carpometacarpalis pollicis) verbindet einen Handwurzelknochen, das Os trapezium, mit der Basis des ersten Mittelhandknochens. Seine sattelförmige Gelenkfläche ermöglicht dem Daumen ein außergewöhnlich großes Bewegungsausmaß, insbesondere die Opposition, also das Gegenüberstellen von Daumen und Fingerspitzen, das für den Spitz- und Schlüsselgriff notwendig ist. Diese hohe Beweglichkeit geht mit einer besonderen mechanischen Beanspruchung einher: Bei Greif- und Drehbewegungen wirken im Verhältnis zur Gelenkgröße erhebliche Kräfte auf den Gelenkknorpel, was das Gelenk im Lauf des Lebens besonders verschleißanfällig macht.
Ursachen und Risikofaktoren
Eine Rhizarthrose entsteht meist durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
- Weibliches Geschlecht, Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer, insbesondere ab der Lebensmitte
- Zunehmendes Lebensalter und die damit verbundene natürliche Abnutzung des Gelenkknorpels
- Eine konstitutionelle Bandlaxität beziehungsweise Überbeweglichkeit des Gelenks
- Wiederholte, kräftige Greif- und Drehbelastungen des Daumens im Alltag, Beruf oder bei bestimmten Hobbys
- Vorangegangene Verletzungen des Daumensattelgelenks, die eine posttraumatische Arthrose begünstigen können
- Familiäre Veranlagung
Rhizarthrose oder andere Ursachen von Daumen- und Handschmerzen?
Schmerzen an der Daumenbasis oder im Bereich der Hand können mehrere Ursachen haben, die sich in Behandlung und Verlauf unterscheiden:
- Fingerpolyarthrose: Bei der Fingerpolyarthrose sind mehrere Fingergelenke betroffen, typischerweise die Fingerend- und Fingermittelgelenke. Eine Rhizarthrose betrifft dagegen gezielt das Daumensattelgelenk. Beide Formen können gemeinsam auftreten, da beiden ein ähnlicher Verschleißprozess zugrunde liegt.
- Tendovaginitis de Quervain: Hierbei handelt es sich um eine schmerzhafte Reizung der Sehnenscheiden am daumenseitigen Handgelenk, nicht um einen Gelenkverschleiß. Der Schmerz sitzt meist etwas weiter handgelenknah, und typische Auslöser sind Bewegungen mit abgespreiztem Daumen.
- Karpaltunnelsyndrom: Hier stehen Kribbeln, Taubheitsgefühl und nächtliche Schmerzen in den Fingern durch eine Nervenkompression im Vordergrund, nicht ein belastungsabhängiger Gelenkschmerz an der Daumenbasis.
Welche Ursache im Einzelfall vorliegt, klärt die klinische Untersuchung, gegebenenfalls ergänzt durch Bildgebung.
Wie wird eine Rhizarthrose diagnostiziert?
Klinische Untersuchung
Bereits die Anamnese mit typischen Beschwerden bei Greif- und Drehbewegungen liefert wichtige Hinweise. Bei der körperlichen Untersuchung wird das Daumensattelgelenk gezielt palpiert und auf Druckschmerz, Schwellung und Beweglichkeit geprüft. Ein wichtiger klinischer Test ist der sogenannte Grind-Test: Dabei übt der Untersucher axialen Druck auf den ersten Mittelhandknochen aus und dreht ihn gleichzeitig im Sattelgelenk. Ein dabei auftretender, für den Patienten wiedererkennbarer Schmerz spricht für eine Rhizarthrose.
Röntgen
Ein Röntgenbild des Daumensattelgelenks in mehreren Ebenen ist die Grundlage der weiteren Beurteilung. Es zeigt eine Verschmälerung des Gelenkspalts, knöcherne Anbauten (Osteophyten) und gegebenenfalls eine beginnende Instabilität oder Verschiebung im Gelenk. Zur Einordnung des Schweregrads hat sich die Eaton-Littler-Klassifikation etabliert, die den Verschleiß in aufeinanderfolgende Stadien einteilt und bei der Therapieplanung eine Orientierung bieten kann.
Was können Sie selbst tun?
Ein bewusster Umgang mit belastenden Greifbewegungen ist der wichtigste Baustein, den Sie selbst beeinflussen können.
Es hilft, kräftige Spitzgriffe und Drehbewegungen im Alltag möglichst zu reduzieren oder auf mehrere Finger beziehungsweise die ganze Hand zu verteilen, etwa beim Öffnen von Gläsern oder beim Tragen schwerer Gegenstände. Alltagshilfsmittel wie Flaschenöffner, verdickte Griffe an Werkzeugen und Küchengeräten oder Schlüsseldreher können die Belastung des Sattelgelenks spürbar verringern. Wärmeanwendungen können bei morgendlicher Steifigkeit angenehm sein, während in akut gereizten Phasen eher eine kurzzeitige Entlastung sinnvoll ist. Welche konkreten Anpassungen für Sie geeignet sind, wird idealerweise im Rahmen einer Ergotherapie individuell erarbeitet.
Wie wird eine Rhizarthrose behandelt?
Nein, eine Rhizarthrose muss nicht in jedem Fall operiert werden. Solange die Beschwerden konservativ ausreichend kontrolliert werden können, ist eine Operation nicht zwingend erforderlich.
Ob und welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem Ausmaß der Schmerzen und des Kraftverlusts im Alltag, dem Schweregrad des Verschleißes im Röntgenbild, dem Vorliegen einer Fehlstellung sowie den individuellen Zielen und der beruflichen bzw. alltäglichen Beanspruchung der Hand. Ein Röntgenbefund allein rechtfertigt noch keine Behandlung, solange keine relevanten Beschwerden bestehen.
Konservative Behandlung einer Rhizarthrose
Konservative Maßnahmen lindern die Beschwerden und unterstützen die Gelenkfunktion, den bereits eingetretenen Knorpelverschleiß machen sie jedoch nicht rückgängig.
Daumenorthese/Schiene
Eine individuell angepasste Orthese stabilisiert und entlastet das Daumensattelgelenk. Sie kann tagsüber bei belastenden Tätigkeiten, in akuten Phasen auch durchgehend oder nachts getragen werden und ist ein zentraler Baustein der konservativen Behandlung.
Ergotherapie und Gelenkschutztraining
In der Ergotherapie werden gelenkschonende Greiftechniken erlernt, die umgebende Daumen- und Handmuskulatur gezielt gekräftigt und Alltagshilfsmittel individuell ausgewählt, um das Sattelgelenk dauerhaft zu entlasten.
Entzündungshemmende Medikation
Bei akuten schmerzhaften Phasen können entzündungshemmende Schmerzmittel zeitlich begrenzt eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern und den Alltag sowie die Ergotherapie zu erleichtern.
Bei einer Rhizarthrose steht der Verschleiß des Gelenkknorpels im Daumensattelgelenk im Vordergrund, nicht eine Reizung von Sehnenansätzen. Verfahren, die vorrangig auf eine Regeneration von Sehnengewebe abzielen, wie Stoßwellentherapie, hochintensive Lasertherapie oder PRP-Infiltrationen, spielen bei diesem Gelenkverschleiß daher keine zentrale Rolle. Als interventionelle Option kommen stattdessen etablierte Infiltrationen mit Hyaluronsäure oder Kortison infrage.
Welche interventionellen Verfahren können sinnvoll sein?
Infiltrationen direkt in das Daumensattelgelenk können bei geeigneter Indikation zusätzlich zur Basistherapie eingesetzt werden.
Hyaluronsäure-Infiltration
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Eine gezielte Infiltration in das Daumensattelgelenk kann bei manchen Patienten die Beschwerden lindern und wird häufig erwogen, bevor operative Maßnahmen in Betracht gezogen werden.
Mehr über die Hyaluronsäure-Therapie erfahren → Sinnvolle BehandlungsoptionKortisoninfiltration
Bei einer akut gereizten Arthrose mit Schwellung kann eine gezielte Kortisoninfiltration die Entzündung und den Schmerz vorübergehend deutlich lindern. Sie behandelt die Reizung, nicht den zugrunde liegenden Knorpelverschleiß.
Mehr über die interventionelle Schmerztherapie erfahren →Wann ist eine Operation sinnvoll?
Eine Operation kann sinnvoll sein, wenn trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer und interventioneller Maßnahmen weiterhin erheblicher Leidensdruck durch Schmerzen und Kraftverlust im Alltag besteht.
Weitere Gründe können eine zunehmende Fehlstellung des Daumens mit fortschreitender Funktionseinschränkung oder ein fortgeschrittener Verschleiß im Röntgenbild sein, der auf konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichend anspricht. Die Entscheidung für eine Operation wird immer individuell und im gemeinsamen Gespräch getroffen.
Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?
Bei fortgeschrittener Rhizarthrose stehen unterschiedliche operative Verfahren zur Verfügung, deren Eignung sich nach Befund, Alter und Aktivitätsniveau richtet.
Resektionsarthroplastik und Sattelgelenkprothese
Als Standardverfahren gilt die Resektionsarthroplastik nach Epping mit Sehnenaufhängung (Suspensionsplastik), bei der der verschlissene Handwurzelknochen teilweise entfernt und das entstandene Lager mit körpereigenem Sehnengewebe stabilisiert wird. Als Alternative kann bei ausgewählten Patienten eine Sattelgelenkprothese infrage kommen, die das Gelenk durch ein künstliches Implantat ersetzt. Beide Verfahren, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Auswahlkriterien werden ausführlich auf der zugehörigen Seite zur Rhizarthrose-Operation beschrieben.
Wie geht es nach der Operation weiter?
Nach einer Operation am Daumensattelgelenk wird der Daumen zunächst für einige Wochen ruhiggestellt, meist in einer Schiene oder einem Gips. Im Anschluss folgt ein schrittweiser, ergotherapeutisch begleiteter Belastungsaufbau, um Beweglichkeit und Kraft im Daumen wieder aufzubauen. Der genaue zeitliche Ablauf unterscheidet sich je nach gewähltem Verfahren und wird auf der Seite zur Rhizarthrose-Operation im Detail beschrieben.
Wie ist die Prognose bei einer Rhizarthrose?
Ohne Behandlung bleibt der Knorpelverschleiß im Daumensattelgelenk in der Regel bestehen und kann sich über Jahre langsam verstärken; ein spontanes Rückbilden ist nicht zu erwarten. Konservative Maßnahmen wie Orthese, Ergotherapie und Gelenkschutztraining können die Beschwerden bei vielen Patienten jedoch über lange Zeit gut kontrollieren, auch wenn eine gewisse Progredienz des Gelenkverschleißes im Verlauf möglich bleibt.
Nach einer Operation berichten die meisten Patienten bei passender Indikation und Verfahrenswahl von einer deutlichen Schmerzlinderung. Die maximale Kraft im operierten Daumen kann im Vergleich zu einem gesunden Gelenk etwas reduziert bleiben, reicht bei den meisten Patienten jedoch für die Anforderungen des Alltags aus. Näheres zum erwartbaren Verlauf nach der Operation finden Sie auf der zugehörigen Seite zur Rhizarthrose-Operation.
Häufig gestellte Fragen zur Rhizarthrose
Muss eine Rhizarthrose immer operiert werden?
Nein. Solange die Beschwerden mit konservativen und gegebenenfalls interventionellen Maßnahmen ausreichend zu bewältigen sind, ist keine Operation notwendig. Sie kommt vor allem dann infrage, wenn trotz konsequenter konservativer Behandlung erheblicher Leidensdruck bestehen bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen Rhizarthrose und Fingerpolyarthrose?
Bei der Rhizarthrose ist ausschließlich das Daumensattelgelenk betroffen. Bei der Fingerpolyarthrose liegt ein Verschleiß mehrerer Fingergelenke vor, typischerweise der Fingerend- und Fingermittelgelenke. Beide Formen beruhen auf einem ähnlichen Verschleißprozess und können gemeinsam auftreten.
Helfen Übungen bei Rhizarthrose?
Gezielte Übungen und ein Gelenkschutztraining, die auf Ihren individuellen Befund abgestimmt sind, können im Rahmen einer Ergotherapie sinnvoll sein und die Handfunktion unterstützen. Von pauschalen Übungsprogrammen ohne individuelle Anleitung ist eher abzuraten, da die geeignete Belastung vom Ausmaß des Verschleißes abhängt.
Ist eine Hyaluronsäure-Spritze bei Rhizarthrose sinnvoll?
Eine Hyaluronsäure-Infiltration kann bei manchen Patienten die Beschwerden lindern und wird häufig als interventionelle Option erwogen, bevor eine Operation in Betracht gezogen wird. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird individuell anhand von Beschwerdebild und Befund entschieden.
Wie lange sollte ich die Daumenorthese tragen?
Das hängt vom Ausmaß der Beschwerden ab. In akuten Phasen kann eine durchgehende Anwendung sinnvoll sein, sonst wird die Orthese häufig gezielt bei belastenden Tätigkeiten oder nachts getragen. Die genaue Empfehlung erfolgt individuell.
Kann ich eine Rhizarthrose verhindern?
Eine vollständige Vorbeugung ist nicht möglich, da Geschlecht, Lebensalter und familiäre Veranlagung eine wichtige Rolle spielen. Eine Reduktion wiederholter, kräftiger Greif- und Drehbelastungen des Daumens kann das Fortschreiten der Beschwerden jedoch möglicherweise verlangsamen.
Wie lange bin ich nach einer Rhizarthrose-Operation ruhiggestellt?
Das hängt vom gewählten Operationsverfahren und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Details zum zeitlichen Ablauf und zur Nachbehandlung finden Sie auf der Seite zur Rhizarthrose-Operation.
Kann die Rhizarthrose nach einer Operation wiederkommen?
Da bei den etablierten Verfahren der verschlissene Gelenkanteil entfernt beziehungsweise ersetzt wird, ist ein erneutes Auftreten am selben Gelenk selten. Benachbarte Gelenke der Hand können im Lauf der Zeit unabhängig davon eigene Verschleißerscheinungen entwickeln.
Behandlung der Rhizarthrose bei MedArtes
Am Anfang steht bei uns immer eine genaue Diagnose. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist.
Je nach Befund reicht das Spektrum von konservativen Maßnahmen wie Orthesenversorgung und Ergotherapie über interventionelle Infiltrationen bis hin zur individuell geplanten operativen Versorgung bei fortgeschrittener Arthrose. Wir legen dabei besonderen Wert auf eine differenzierte Diagnostik und eine auf Ihren Befund abgestimmte, individuell besprochene Verfahrenswahl.
Unser Spezialist für Hand & Ellenbogen
Zweitmeinung vor einer Rhizarthrose-Operation
Da es sich bei der Rhizarthrose-Operation meist um einen planbaren, elektiven Eingriff handelt, kann eine unabhängige Zweitmeinung eine gute Entscheidungsgrundlage bieten. Dabei werden Ihre Beschwerden, der Röntgenbefund, bereits ausgeschöpfte konservative und interventionelle Maßnahmen sowie das empfohlene Operationsverfahren erneut eingeordnet. So können Sie Ihre Entscheidung für oder gegen eine Operation auf einer zusätzlichen fachlichen Einschätzung aufbauen.
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