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Hüfte · Femoroacetabuläres Impingement (FAI)

Femoroacetabuläres Impingement (FAI)

Bei einem femoroacetabulären Impingement (FAI) stoßen Hüftkopf und Hüftgelenkspfanne aufgrund einer Formstörung des Knochens bei bestimmten Bewegungen schmerzhaft aneinander.

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Behandlung des femoroacetabulären Impingements bei MedArtes

Am Anfang steht bei uns immer eine genaue Diagnose. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist.

Bei Verdacht auf ein femoroacetabuläres Impingement bieten wir eine differenzierte klinische und radiologische Diagnostik. Je nach Befund reicht das Spektrum von einer konsequenten konservativen Behandlung bis zur gelenkerhaltenden, häufig arthroskopischen Operation mit Korrektur der zugrunde liegenden Formstörung.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Muss ein FAI immer operiert werden?

Nein. Viele Betroffene profitieren zunächst von einer Anpassung der Belastung und gezielter Physiotherapie. Eine Operation wird erst erwogen, wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend helfen oder bereits ein relevanter Labrumschaden vorliegt.

Kann ich mit einem FAI weiter Sport treiben?

Das hängt vom Ausmaß der Beschwerden und der Sportart ab. Sportarten mit häufiger tiefer Hüftbeugung und starker Rotation können Beschwerden verstärken; welche Anpassungen im Einzelfall sinnvoll sind, sollte individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Führt ein FAI zwangsläufig zu einer Hüftarthrose?

Nicht zwangsläufig, aber ein unbehandeltes FAI mit anhaltendem Anschlagen kann über Jahre den Gelenkknorpel schädigen und das Risiko einer vorzeitigen Coxarthrose erhöhen. Wie schnell und ob dies eintritt, ist individuell unterschiedlich.

Was ist der Unterschied zwischen einem FAI und einer Labrumläsion?

Das FAI ist die zugrunde liegende knöcherne Formstörung, die zu einem Anschlagen zwischen Hüftkopf und Pfanne führt. Eine Labrumläsion ist ein möglicher Folgeschaden, bei dem die Gelenklippe durch die wiederholte mechanische Belastung einreißt.

Welche Bildgebung ist beim FAI sinnvoll?

Ein Röntgenbild des Beckens zeigt die knöcherne Formstörung, eine MRT beziehungsweise MR-Arthrographie beurteilt zusätzlich den Zustand von Labrum und Gelenkknorpel. Welche Untersuchung im Einzelfall notwendig ist, entscheidet der behandelnde Arzt anhand der klinischen Befunde.

Wie lange dauert die Rehabilitation nach einer arthroskopischen FAI-Operation?

Der Verlauf ist individuell verschieden und hängt unter anderem davon ab, ob zusätzlich das Labrum genäht wurde. In der Regel ist zunächst eine Phase mit angepasster Belastung und begleitender Physiotherapie erforderlich, bevor die sportliche Belastung schrittweise gesteigert wird.

Betrifft ein FAI vor allem junge Menschen?

Ja, ein FAI wird besonders häufig bei jungen, sportlich aktiven Menschen diagnostiziert, kann grundsätzlich aber in verschiedenen Altersgruppen Beschwerden verursachen.