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Hand & Ellenbogen · Ellenbogenarthrose

Ellenbogenarthrose: Symptome, Behandlung und Operation

Bei einer Ellenbogenarthrose ist der Knorpel im Ellenbogengelenk verschlissen, sodass Knochen zunehmend ohne ausreichende Knorpelpufferung aufeinandertreffen. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und eine Einschränkung der Beweglichkeit, vor allem beim Strecken des Arms. Im Frühstadium lassen sich die Beschwerden häufig konservativ mit Physiotherapie, gezielten Bewegungsübungen und einer angepassten Belastung gut lindern. Wir erklären, wie eine Ellenbogenarthrose entsteht, wie sie diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten von konservativ bis operativ zur Verfügung stehen.

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Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist es?

Ein Verschleiß des Knorpels im Ellenbogengelenk, meist am Übergang zwischen Oberarmknochen und Elle bzw. Speiche.

Typische Beschwerden

Belastungsabhängiger Schmerz, Anlaufschmerz, ein zunehmendes Streckdefizit, gelegentlich Knirschen oder ein Einklemmungsgefühl.

Diagnostik

Klinische Untersuchung der Beweglichkeit sowie ein Röntgenbild; bei Verdacht auf freie Gelenkkörper ergänzend eine CT, bei Weichteilfragen eine MRT.

Behandlung

Konservativ stehen Physiotherapie, Bewegungsübungen, eine angepasste Belastung sowie bei Bedarf entzündungshemmende Medikamente im Vordergrund.

Operation notwendig?

Nur bei fortgeschrittener Arthrose mit erheblichem Leidensdruck trotz ausgeschöpfter konservativer Behandlung.

Prognose

Der Knorpelverschleiß selbst bildet sich nicht zurück, die Beschwerden lassen sich konservativ jedoch häufig über lange Zeit gut kontrollieren.

Beschwerdebild

Welche Symptome verursacht eine Ellenbogenarthrose?

Im Vordergrund steht meist ein belastungsabhängiger Schmerz im Ellenbogen, der zu Beginn der Erkrankung oft nur nach längerer oder stärkerer Beanspruchung des Arms auftritt.

Viele Betroffene bemerken zunächst einen sogenannten Anlaufschmerz: Der Ellenbogen fühlt sich nach Ruhephasen, etwa morgens oder nach längerem Sitzen, zunächst steif und schmerzhaft an und wird nach den ersten Bewegungen wieder beweglicher. Mit fortschreitendem Verschleiß nimmt die Beweglichkeit ab, betroffen ist meist zuerst die Streckung, sodass der Arm nicht mehr vollständig durchgestreckt werden kann (Streckdefizit). Später kann zusätzlich auch die Beugung eingeschränkt sein.

Beim Bewegen des Gelenks lässt sich häufig ein Reiben oder Knirschen tasten oder hören (Krepitation), das durch die aufgeraute Gelenkoberfläche entsteht. Haben sich freie Gelenkkörper gebildet, kleine, aus dem Knorpel- oder Knochengewebe abgelöste Fragmente, die sich frei im Gelenk bewegen, , kann es gelegentlich zu einem plötzlichen Einklemmungsgefühl oder einer kurzzeitigen Blockade des Gelenks kommen.

Warnzeichen

Wann sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen?

Eine Ellenbogenarthrose selbst ist kein Notfall

Der Verschleiß entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum und erfordert in aller Regel keine sofortige Behandlung. In folgenden Situationen sollten Sie den Ellenbogen dennoch zeitnah ärztlich untersuchen lassen:

  • Eine plötzliche, vollständige Blockade des Gelenks, die sich nicht selbstständig löst, möglicher Hinweis auf einen eingeklemmten freien Gelenkkörper
  • Deutliche Rötung, Überwärmung, starke Schwellung oder Fieber im Bereich des Ellenbogens, mögliche Zeichen einer akuten Entzündung oder Infektion des Gelenks
  • Plötzlich einsetzende starke Schmerzen nach einem Sturz oder einer Verletzung, insbesondere mit sichtbarer Fehlstellung, Verdacht auf eine frische Fraktur

Eine akute Gelenkinfektion ist ein zeitkritischer Befund und sollte umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Hintergrund

Was ist eine Ellenbogenarthrose?

Der Verschleiß im Detail

Das Ellenbogengelenk besteht aus zwei Teilgelenken, die gemeinsam betroffen sein können: dem humeroulnaren Gelenk zwischen Oberarmknochen und Elle, das vor allem die Beuge- und Streckbewegung ermöglicht, sowie dem humeroradialen Gelenk zwischen Oberarmknochen und Speiche. Bei einer Arthrose ist der schützende Gelenkknorpel an diesen Flächen verschlissen, der Gelenkspalt verschmälert sich, und es bilden sich häufig knöcherne Anbauten (Osteophyten) am Gelenkrand. Diese Osteophyten können mechanisch die Beweglichkeit einschränken, insbesondere die Streckung.

Ursachen und Risikofaktoren

Anders als etwa an Knie oder Hüfte tritt eine Arthrose am Ellenbogen ohne erkennbare Ursache (primäre Arthrose) eher selten auf. In den meisten Fällen liegt eine erkennbare Ursache zugrunde:

  • Posttraumatisch nach Verletzungen des Ellenbogens, etwa nach Frakturen von Speichenkopf, Elle oder Oberarmknochen, insbesondere wenn dabei die Gelenkfläche selbst betroffen war oder eine Fehlstellung zurückgeblieben ist
  • Starke wiederholte berufliche oder sportliche Belastung des Gelenks, etwa bei Wurfsportarten (z. B. Handball, Speerwurf, Baseball) mit wiederholten hohen Kräften am Streckungsendpunkt, oder bei intensivem Kraftsport
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, die im Verlauf zu einer sekundären Gelenkzerstörung führen können

Eine primäre, ohne erkennbare Vorschädigung entstandene Ellenbogenarthrose ist demgegenüber deutlich seltener und betrifft eher Menschen mit langjähriger, sehr intensiver Belastung des Gelenks.

Wichtige Abgrenzung

Ellenbogenarthrose oder Epicondylitis, wo liegt der Unterschied?

Diese beiden Krankheitsbilder werden im Alltag häufig verwechselt, betreffen aber unterschiedliche Strukturen:

  • Ellenbogenarthrose: Ein Verschleiß des Gelenkknorpels selbst, mit Bewegungseinschränkung, vor allem der Streckung, sowie Krepitation. Der Schmerz sitzt eher tief im Gelenk.
  • Epicondylitis lateralis und Epicondylitis medialis: Eine Reizung der Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur am äußeren bzw. inneren Oberarmknochenvorsprung, meist durch Überlastung. Der Schmerz ist punktuell am Knochenvorsprung lokalisiert, verstärkt sich typischerweise bei gezieltem Widerstand gegen Hand- oder Fingerbewegungen, während die Beweglichkeit des Gelenks selbst meist erhalten bleibt.

Beide Krankheitsbilder können in Einzelfällen auch gemeinsam auftreten. Welches Beschwerdebild vorliegt, klärt die klinische und bei Bedarf bildgebende Untersuchung.

Untersuchung

Wie wird eine Ellenbogenarthrose diagnostiziert?

Klinische Untersuchung

Geprüft werden vor allem das Ausmaß der Streck- und Beugefähigkeit im Seitenvergleich, eine tastbare Krepitation bei Bewegung, die Druckempfindlichkeit des Gelenks sowie Hinweise auf einen Gelenkerguss. Auch frühere Verletzungen oder Operationen am Ellenbogen sowie berufliche und sportliche Belastungen werden erfragt, da sie wichtige Hinweise auf die Ursache liefern.

Röntgen

Ein Röntgenbild des Ellenbogens ist die Grundlage der weiteren Beurteilung. Es zeigt typische Arthrosezeichen wie eine Verschmälerung des Gelenkspalts und knöcherne Anbauten (Osteophyten) am Gelenkrand, gelegentlich auch bereits sichtbare freie Gelenkkörper.

CT bei Verdacht auf freie Gelenkkörper

Besteht der klinische Verdacht auf freie Gelenkkörper, etwa bei wiederkehrendem Einklemmungsgefühl, kann eine Computertomografie ergänzend sinnvoll sein. Sie stellt kleine knöcherne Fragmente im Gelenk deutlich genauer dar als das Röntgenbild und unterstützt zusätzlich die Planung eines möglichen operativen Vorgehens.

MRT bei Weichteilfragestellung

Eine Magnetresonanztomografie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn zusätzlich zur knöchernen Situation Fragen zu Knorpel, Bandapparat, Sehnen oder möglichen Begleitpathologien des umgebenden Weichteilgewebes bestehen.

Verhalten im Alltag

Was können Sie selbst tun?

Der Erhalt der Beweglichkeit und eine angepasste Belastung sind die wichtigsten Bausteine, die Sie selbst beeinflussen können.

Regelmäßige, schmerzarm durchgeführte Bewegungsübungen helfen, die vorhandene Beweglichkeit des Gelenks möglichst lange zu erhalten. Wiederholte, endgradige Belastungen des Ellenbogens, etwa starkes Werfen, sehr schweres Heben oder Tragen am gestreckten Arm, sollten nach Möglichkeit reduziert oder angepasst werden, insbesondere wenn sie die Beschwerden auslösen. Wärme kann bei morgendlicher Steifigkeit als angenehm empfunden werden, während akute, gereizte Phasen mitunter eher von Kühlung profitieren.

Therapieplanung

Wie wird eine Ellenbogenarthrose behandelt?

Nein, eine Ellenbogenarthrose muss nicht in jedem Fall operiert werden. Solange die Beschwerden konservativ ausreichend kontrolliert werden können, ist eine Operation nicht zwingend erforderlich.

Ob und welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden, dem Schweregrad des Verschleißes im Röntgenbild, dem Bewegungsausmaß, dem Vorliegen freier Gelenkkörper sowie den individuellen Zielen und der beruflichen bzw. sportlichen Belastung. Ein Röntgenbefund allein rechtfertigt noch keine Behandlung, solange keine relevanten Beschwerden bestehen.

Ohne Operation

Konservative Behandlung einer Ellenbogenarthrose

Konservative Maßnahmen lindern die Beschwerden und unterstützen die Gelenkfunktion, den bereits eingetretenen Knorpelverschleiß machen sie jedoch nicht rückgängig.

Gut etablierte Therapie

Physiotherapie und Bewegungsübungen

Gezielte Übungen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie zur Kräftigung der umgebenden Muskulatur bilden die Grundlage der konservativen Behandlung.

Gut etablierte Therapie

Anpassung der Belastung

Die Reduktion wiederholter, endgradiger Belastungen des Ellenbogens im Beruf oder Sport kann das Fortschreiten der Beschwerden verlangsamen und akute Reizzustände vermeiden helfen.

Sinnvolle Behandlungsoption

Entzündungshemmende Medikation

Bei akuten schmerzhaften Phasen können entzündungshemmende Schmerzmittel zeitlich begrenzt eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern und Bewegungsübungen zu erleichtern.

Bei einer Ellenbogenarthrose steht der Verschleiß des Gelenkknorpels im Vordergrund, nicht eine Reizung von Sehnenansätzen. Verfahren, die vorrangig auf eine Sehnenregeneration abzielen, wie Stoßwellentherapie oder hochintensive Lasertherapie, spielen hier deshalb keine zentrale Rolle. Als ergänzende interventionelle Option kann stattdessen eine Hyaluronsäure-Infiltration in Betracht gezogen werden.

Therapieentscheidung

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation kann sinnvoll sein, wenn trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer Maßnahmen weiterhin erheblicher Leidensdruck durch Schmerzen und Bewegungseinschränkung im Alltag besteht.

Bei jüngeren oder sportlich aktiven Patienten sowie bei isolierten freien Gelenkkörpern ohne stark fortgeschrittenen Knorpelverschleiß kann zunächst eine gelenkerhaltende Arthroskopie mit Débridement erwogen werden: Dabei werden freie Gelenkkörper entfernt und störende Osteophyten abgetragen, um die Beweglichkeit zu verbessern und die Beschwerden zu lindern, ohne das Gelenk zu ersetzen. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose mit erheblichem Leidensdruck, insbesondere wenn die gelenkerhaltenden Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kommt der Ersatz des Gelenks durch eine Ellenbogen-Totalendoprothese infrage.

Operative Verfahren

Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?

Welches Verfahren geeignet ist, richtet sich vor allem nach dem Ausmaß des Knorpelverschleißes, dem Alter und dem Aktivitätsniveau.

Arthroskopisches Débridement

Ein gelenkerhaltender, minimalinvasiver Eingriff über kleine Zugänge, bei dem freie Gelenkkörper entfernt und störende Osteophyten abgetragen werden. Er kommt vor allem bei jüngeren, aktiven Patienten oder bei im Vordergrund stehenden freien Gelenkkörpern ohne stark fortgeschrittenen Knorpelverschleiß infrage.

Ellenbogen-Totalendoprothese

Der operative Ersatz des Ellenbogengelenks durch eine Prothese ist die Behandlung der Wahl bei fortgeschrittener Arthrose mit erheblichem Leidensdruck, wenn gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr ausreichend Besserung versprechen.

Nach dem Eingriff

Wie geht es nach der Operation weiter?

Der Ablauf der Nachbehandlung unterscheidet sich deutlich je nach gewähltem Verfahren. Nach einem arthroskopischen Débridement steht meist eine frühzeitige, begleitete Bewegungstherapie im Vordergrund, um die gewonnene Beweglichkeit zu erhalten. Nach einer Ellenbogen-Totalendoprothese ist die Nachbehandlung umfangreicher und folgt einem strukturierten Belastungsaufbau mit Bewegungs- und Belastungsgrenzen, die auf der zugehörigen Seite zur Ellenbogenendoprothese näher erläutert werden.

In beiden Fällen wird der weitere Verlauf durch regelmäßige klinische Kontrollen begleitet, und Physiotherapie unterstützt den Wiedergewinn von Beweglichkeit und Kraft.

Verlauf

Wie ist die Prognose bei einer Ellenbogenarthrose?

Der einmal eingetretene Knorpelverschleiß bildet sich nicht von selbst zurück und kann sich über Jahre langsam verstärken. Konservative Maßnahmen können die Beschwerden bei vielen Betroffenen jedoch über lange Zeit gut kontrollieren und ein rasches Fortschreiten mitunter verlangsamen.

Ein gelenkerhaltender Eingriff wie das arthroskopische Débridement kann bei passender Indikation die Beweglichkeit verbessern und Beschwerden lindern, ersetzt jedoch keinen bereits fortgeschrittenen Knorpelverschleiß. Bei fortgeschrittener Arthrose mit erheblichem Leidensdruck berichten die meisten Patienten nach einer Ellenbogen-Totalendoprothese von einer deutlichen Besserung von Schmerzen und Funktion; Details dazu finden Sie auf der Seite zur Ellenbogen-Totalendoprothese.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zur Ellenbogenarthrose

Muss eine Ellenbogenarthrose immer operiert werden?

Nein. Solange die Beschwerden konservativ ausreichend kontrolliert werden können, ist keine Operation notwendig. Sie kommt vor allem dann infrage, wenn trotz konsequenter konservativer Behandlung erheblicher Leidensdruck bestehen bleibt.

Was sind freie Gelenkkörper und wie werden sie behandelt?

Freie Gelenkkörper sind kleine, aus Knorpel- oder Knochengewebe abgelöste Fragmente, die sich frei im Gelenk bewegen und gelegentlich ein Einklemmungsgefühl oder eine Blockade verursachen können. Bildgebend lassen sie sich am zuverlässigsten mittels CT nachweisen. Bei entsprechenden Beschwerden können sie im Rahmen einer Arthroskopie entfernt werden.

Welche Sportarten und Tätigkeiten erhöhen das Risiko für eine Ellenbogenarthrose?

Vor allem Wurfsportarten mit wiederholten, hohen Kräften am Streckungsendpunkt des Arms sowie intensiver Kraftsport gelten als Risikofaktoren. Auch berufliche Tätigkeiten mit starker, wiederholter Belastung des Ellenbogens können das Risiko erhöhen, ebenso wie zurückliegende Verletzungen des Gelenks.

Ist eine Hyaluronsäure-Infiltration bei Ellenbogenarthrose sinnvoll?

Sie kann bei manchen Patienten eine sinnvolle ergänzende Behandlungsoption sein, um Beschwerden zu lindern. Sie ersetzt keine Basistherapie aus Physiotherapie und angepasster Belastung und beeinflusst den strukturellen Knorpelverschleiß nicht.

Wie unterscheidet sich eine Ellenbogenarthrose von einem Tennisellenbogen?

Bei der Ellenbogenarthrose ist der Gelenkknorpel selbst verschlissen, mit Bewegungseinschränkung und Krepitation. Beim Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis) ist dagegen ein Sehnenansatz am äußeren Oberarmknochenvorsprung gereizt, während das Gelenk selbst meist frei beweglich bleibt.

Kann ich mit einer Ellenbogenarthrose noch Sport treiben?

Viele alltagstaugliche Sportarten sind auch mit einer Ellenbogenarthrose möglich. Sportarten mit wiederholten, endgradigen Belastungen des Gelenks, etwa intensives Werfen oder schweres Krafttraining am gestreckten Arm, sollten jedoch an die individuellen Beschwerden angepasst oder reduziert werden.

Wann ist eine Arthroskopie statt einer Prothese sinnvoll?

Eine gelenkerhaltende Arthroskopie mit Débridement kommt vor allem bei jüngeren, aktiven Patienten oder bei im Vordergrund stehenden freien Gelenkkörpern ohne stark fortgeschrittenen Knorpelverschleiß infrage. Bei bereits fortgeschrittener Arthrose mit erheblichem Leidensdruck ist meist der Gelenkersatz die zielführendere Option.

Wie lange dauert die Erholung nach einer Ellenbogen-Totalendoprothese?

Die Dauer ist individuell unterschiedlich und hängt vom Heilungsverlauf sowie dem strukturierten Belastungsaufbau ab. Ausführliche Informationen zum zeitlichen Ablauf finden Sie auf der Seite zur Ellenbogen-Totalendoprothese.

Bei MedArtes

Behandlung der Ellenbogenarthrose bei MedArtes

Am Anfang steht bei uns immer eine genaue Diagnose. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist.

Je nach Befund reicht das Spektrum von konservativen und interventionellen Maßnahmen bis hin zur gelenkerhaltenden Arthroskopie oder, bei fortgeschrittener Arthrose, dem operativen Gelenkersatz. Wir legen dabei besonderen Wert auf eine differenzierte Diagnostik und eine auf Ihren Befund abgestimmte, individuell besprochene Verfahrenswahl.

Zur Sicherheit

Zweitmeinung vor einer Ellenbogenoperation

Da es sich sowohl bei der Arthroskopie als auch bei der Ellenbogen-Totalendoprothese meist um planbare, elektive Eingriffe handelt, kann eine unabhängige Zweitmeinung eine gute Entscheidungsgrundlage bieten. Dabei werden Ihre Beschwerden, der Röntgen- und gegebenenfalls CT-Befund, bereits ausgeschöpfte konservative Maßnahmen sowie das empfohlene Vorgehen erneut eingeordnet. So können Sie Ihre Entscheidung für oder gegen eine Operation auf einer zusätzlichen fachlichen Einschätzung aufbauen.

Beschwerden abklären lassen

Wenn Ihr Ellenbogen Sie im Alltag oder beim Sport einschränkt oder Sie eine spezialisierte Einschätzung Ihrer Diagnose oder einer empfohlenen Operation wünschen, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Sprechstunde.