Zum Inhalt springen
Hand & Ellenbogen · Distale Bizepssehnenruptur

Distale Bizepssehnenruptur: Symptome, Diagnose und Behandlung

Bei einer distalen Bizepssehnenruptur reißt die Sehne des Bizepsmuskels nicht an der Schulter, sondern an ihrem unteren Ansatz in der Ellenbeuge, meist unmittelbar am Ansatzknochen des Unterarms (Tuberositas radii). Typischerweise geschieht dies plötzlich bei einer starken, ungebremsten Belastung des gebeugten Arms, etwa beim Heben oder Auffangen einer schweren Last. Anders als bei vielen anderen Sehnenrissen sollte hier die operative Versorgung möglichst zeitnah erfolgen, da sich die gerissene Sehne sonst zurückzieht. Wir erklären, woran Sie eine distale Bizepssehnenruptur erkennen, wie sie diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Termin vereinbaren
Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist es?

Ein vollständiger oder teilweiser Riss der distalen Bizepssehne an ihrem Ansatz am Radius (Tuberositas radii), meist als plötzliches Ereignis bei starker Belastung des gebeugten Arms.

Typische Beschwerden

Plötzlicher, oft hör- oder spürbarer Riss mit sofortigem Schmerz in der Ellenbeuge, sichtbare Verlagerung des Muskelbauchs nach oben zum Oberarm, Kraftverlust vor allem bei der Unterarmdrehung.

Diagnostik

Klinische Untersuchung mit gezielten Tests wie dem Hook-Test, ergänzt durch Ultraschall und meist eine MRT-Untersuchung zur Bestätigung und OP-Planung.

Behandlung

Für die meisten aktiven Patienten wird eine zeitnahe operative Refixation der Sehne empfohlen. Konservativ behandelt wird vor allem bei geringem Kraftbedarf oder OP-Kontraindikationen.

Operation notwendig?

Bei den meisten funktionell aktiven Patienten ja, und möglichst innerhalb weniger Wochen nach dem Ereignis, da sich die Sehne sonst zunehmend zurückzieht.

Prognose

Bei zeitnaher operativer Versorgung sind in der Regel gute funktionelle Ergebnisse zu erwarten. Unbehandelt bleibt meist ein spürbarer Kraftverlust bei der Unterarmdrehung.

Beschwerdebild

Welche Symptome verursacht eine distale Bizepssehnenruptur?

Am auffälligsten ist das plötzliche Ereignis selbst: Viele Betroffene beschreiben ein hör- oder spürbares Reißen in der Ellenbeuge, meist während des Hebens oder Abfangens einer schweren Last mit gebeugtem Arm, verbunden mit einem sofort einsetzenden, stechenden Schmerz.

Innerhalb der folgenden Stunden bis Tage entwickelt sich häufig ein deutlicher Bluterguss im Bereich der Ellenbeuge und des Unterarms. Charakteristisch ist außerdem eine sichtbare und tastbare Veränderung der Muskelkontur: Der Bizepsmuskel zieht sich nach oben, in Richtung der Schulter, zusammen, sodass sich am Oberarm eine Wölbung bildet, während die Ellenbeuge selbst eingesunken wirkt. Diese Verlagerung ist der proximalen Bizepssehnenruptur an der Schulter genau entgegengesetzt und wird gelegentlich als „umgekehrtes Popeye-Zeichen" bezeichnet.

Funktionell fällt vor allem ein Kraftverlust bei der Unterarmdrehung (Supination) auf, etwa beim Aufdrehen eines Schraubverschlusses oder beim Halten eines Tabletts mit der Handfläche nach oben, der Bizeps ist neben dem Musculus brachialis der wichtigste Beuger, aber der wesentliche Supinator des Unterarms. Die Beugekraft im Ellenbogen ist ebenfalls vermindert, wird jedoch teilweise durch andere Muskeln kompensiert und fällt Betroffenen deshalb manchmal weniger deutlich auf als der Kraftverlust bei der Drehbewegung. Bei der Untersuchung lässt sich häufig eine tastbare Lücke der Sehne in der Ellenbeuge feststellen.

Zeitliche Dringlichkeit

Wie dringlich ist eine distale Bizepssehnenruptur?

Kein Notfall im klassischen Sinne, aber eine zeitkritische Verletzung

Eine distale Bizepssehnenruptur ist nicht lebensbedrohlich und erfordert keinen Rettungswageneinsatz. Sie sollte jedoch deutlich zügiger ärztlich abgeklärt werden als viele andere Sehnenverletzungen:

  • Bei Verdacht auf einen plötzlichen, vollständigen Riss der Bizepssehne sollten Sie innerhalb weniger Tage einen Arzt aufsuchen, damit rechtzeitig über eine operative Versorgung entschieden werden kann.
  • Je länger eine gerissene Sehne unversorgt bleibt, desto weiter zieht sie sich in der Regel zurück und desto stärker vernarbt das umliegende Gewebe, beides kann eine spätere Rekonstruktion technisch aufwendiger machen.
  • Auch bei unklaren Beschwerden nach einem plötzlichen Belastungsereignis am gebeugten Arm ist eine zeitnahe fachärztliche Untersuchung sinnvoll, um eine Ruptur nicht zu übersehen.

Diese zeitliche Dringlichkeit unterscheidet die distale Bizepssehnenruptur von vielen anderen Sehnenrissen, bei denen ein Abwarten von einigen Wochen meist unproblematisch ist, hier zählt jede Woche für die spätere Operationsplanung.

Hintergrund

Was ist eine distale Bizepssehnenruptur?

Anatomie und Verletzungsmechanismus

Der Bizepsmuskel setzt mit zwei Sehnenköpfen an der Schulter an und läuft am Unterarm in einer gemeinsamen Sehne zusammen, die an einem knöchernen Höcker des Radius, der Tuberositas radii, ansetzt. Über diesen Ansatz beugt der Bizeps den Ellenbogen und dreht den Unterarm nach außen (Supination). Eine distale Bizepssehnenruptur entsteht meist durch eine plötzliche, exzentrische Überlastung: Der Muskel spannt sich an, während der Arm gleichzeitig gegen Widerstand gestreckt wird, etwa wenn eine schwere Last beim Heben unerwartet abrutscht oder aufgefangen werden muss. Die Sehne reißt dabei in aller Regel direkt an ihrem knöchernen Ansatz.

Wer ist häufiger betroffen?

Die distale Bizepssehnenruptur betrifft überwiegend Männer mittleren Alters, häufig im Rahmen körperlicher Arbeit oder beim Krafttraining. Als begünstigende Faktoren werden unter anderem eine vorbestehende Sehnendegeneration sowie Rauchen diskutiert, ohne dass eine dieser Ursachen für sich allein die Verletzung erklärt.

Wichtige Abgrenzung

Distale oder proximale Bizepssehnenruptur, wo liegt der Unterschied?

Der Riss der Bizepssehne am Ellenbogen wird gelegentlich mit dem Riss der langen Bizepssehne an der Schulter verwechselt. Beide betreffen denselben Muskel, aber unterschiedliche Sehnenansätze mit unterschiedlichen Konsequenzen:

  • Distale Bizepssehnenruptur (diese Seite): Der Riss betrifft den unteren Sehnenansatz am Radius in der Ellenbeuge. Er tritt meist als akutes Ereignis bei einer plötzlichen Belastungsspitze auf und wird bei den meisten funktionell aktiven Patienten möglichst zeitnah operativ versorgt.
  • Bizepssehnenruptur der langen Bizepssehne (Schulter): Betrifft den oberen Ansatz des Bizeps an der Schulter, entsteht häufig im Rahmen einer vorbestehenden Schulterproblematik, zeigt das klassische Popeye-Zeichen am Oberarm und wird deutlich häufiger konservativ behandelt.

Welche der beiden Rupturen bei Ihnen vorliegt, lässt sich anhand der Lokalisation der Beschwerden und der körperlichen Untersuchung in der Regel eindeutig klären.

Untersuchung

Wie wird eine distale Bizepssehnenruptur diagnostiziert?

Klinische Untersuchung und Hook-Test

Bereits die Vorgeschichte mit einem plötzlichen Ereignis, sofortigem Schmerz und sichtbarer Verlagerung des Muskelbauchs liefert wichtige Hinweise. Bei der körperlichen Untersuchung prüft der Arzt die Kraft bei Beugung und vor allem bei der Unterarmdrehung im Seitenvergleich sowie die Kontur des Bizepsmuskels. Ein wichtiger klinischer Test ist der sogenannte Hook-Test: Dabei wird versucht, mit einem Finger seitlich unter die gespannte Bizepssehne in der Ellenbeuge zu greifen. Ist die Sehne intakt, lässt sie sich als straffer Strang „einhaken"; bei einer vollständigen Ruptur fehlt dieser tastbare Strang.

Bildgebung: Ultraschall und MRT

Eine Ultraschalluntersuchung kann den Sehnendefekt und das Ausmaß der Rückzugsstrecke bereits gut darstellen und ist rasch verfügbar. Zur sicheren Bestätigung der Diagnose sowie zur genauen Operationsplanung wird meist zusätzlich eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Sie zeigt zuverlässig, ob die Sehne vollständig oder nur teilweise gerissen ist und wie weit sie sich bereits zurückgezogen hat, eine wichtige Information für die Wahl des Operationsverfahrens.

Verhalten nach dem Ereignis

Was können Sie unmittelbar nach dem Ereignis tun?

Bei Verdacht auf eine distale Bizepssehnenruptur ist rasches, aber besonnenes Handeln gefragt, Eigenübungen oder ein Abwarten sind hier nicht sinnvoll.

Stellen Sie den Arm zunächst ruhig, etwa in einer Armschlinge, und kühlen Sie die Ellenbeuge, um Schwellung und Schmerzen zu lindern. Vermeiden Sie jede weitere Belastung, insbesondere Heben oder Tragen mit dem betroffenen Arm. Wichtiger als jede Selbstmaßnahme ist jedoch die zeitnahe fachärztliche Vorstellung, damit möglichst früh geklärt werden kann, ob und wann eine operative Versorgung sinnvoll ist.

Therapieplanung

Wie wird eine distale Bizepssehnenruptur behandelt?

Nein, nicht jede distale Bizepssehnenruptur muss zwingend operiert werden, für die meisten funktionell aktiven Patienten ist eine zeitnahe operative Refixation jedoch die empfohlene Behandlung, da sich der Kraftverlust bei der Unterarmdrehung konservativ meist nicht vollständig ausgleichen lässt.

Ob im Einzelfall operiert wird, richtet sich nach dem Kraftbedarf im Alltag und Beruf, dem Alter und Aktivitätsniveau, der betroffenen Seite (dominanter oder nicht-dominanter Arm), eventuellen Kontraindikationen gegen eine Operation sowie der Zeit, die seit dem Ereignis bereits vergangen ist.

Ohne Operation

Konservative Behandlung einer distalen Bizepssehnenruptur

Eine konservative Behandlung kommt vor allem für Patienten mit geringem Kraftbedarf im Alltag oder relevanten Kontraindikationen gegen eine Operation infrage.

Sinnvolle Behandlungsoption

Ruhigstellung und Physiotherapie

Nach einer kurzen Phase der Ruhigstellung wird die Beweglichkeit schrittweise wieder aufgebaut. Physiotherapie hilft, die verbliebene Muskulatur zu kräftigen und die verbleibende Funktion des Arms bestmöglich zu nutzen.

Sinnvolle Behandlungsoption

Medikamentöse Schmerztherapie

In der akuten Phase können entzündungshemmende Schmerzmittel die Beschwerden lindern. Sie beeinflussen die Sehnenheilung selbst nicht, erleichtern aber den Beginn der Physiotherapie.

Bei der distalen Bizepssehnenruptur kommen anders als bei chronischen Sehnenreizungen bewusst keine regenerativen oder reizsetzenden Verfahren wie Stoßwellentherapie, Hochintensive Lasertherapie (HILT) oder PRP-Infiltrationen zum Einsatz. Diese Verfahren zielen darauf ab, Heilungsvorgänge in einer gereizten, aber noch durchgehenden Sehne anzustoßen. Bei einem akuten, vollständigen Sehnenriss ist die Sehne jedoch durchtrennt und hat sich zurückgezogen, hier hilft nur die operative Naht beziehungsweise Refixation der Sehnenenden, keine Regenerationstherapie.

Wird dennoch konservativ behandelt, bleibt in aller Regel ein spürbarer Kraftverlust bei der Unterarmdrehung (Supination) bestehen, während die Beugekraft durch benachbarte Muskeln teilweise kompensiert werden kann. Diese Einschränkung sollte vor der Therapieentscheidung offen besprochen werden.

Therapieentscheidung

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Bei den meisten aktiven Patienten mit einer kompletten distalen Bizepssehnenruptur wird eine operative Refixation empfohlen, und zwar möglichst zeitnah, in der Regel innerhalb weniger Wochen nach dem Ereignis.

Diese zeitliche Empfehlung hat einen klaren Grund: Eine gerissene Sehne zieht sich mit der Zeit zunehmend zurück, und das umliegende Gewebe vernarbt. Wird zu lange gewartet, lässt sich die Sehne oft nicht mehr spannungsfrei an ihren ursprünglichen Ansatz zurückführen, sodass unter Umständen ein aufwendigerer Rekonstruktionseingriff mit Sehnenersatz notwendig wird. Für Patienten mit hohem Kraftbedarf im Beruf oder Sport, insbesondere bei Belastungen mit Drehbewegungen des Unterarms, ist eine zeitnahe Operation daher in der Regel die medizinisch sinnvollere Option. Bei geringem funktionellem Anspruch oder relevanten gesundheitlichen Einschränkungen, die gegen eine Operation sprechen, kann im Einzelfall auch eine konservative Behandlung eine tragfähige Entscheidung sein.

Operatives Verfahren

Wie läuft die Operation ab?

Operative Refixation der distalen Bizepssehne

Bei der Operation wird die gerissene Sehne wieder an ihrem ursprünglichen Ansatzpunkt am Radius, der Tuberositas radii, befestigt. Je nach Befund und Erfahrung des Operateurs kommt dabei eine Ein-Schnitt- oder eine Zwei-Schnitt-Technik zum Einsatz. Bei früher Operation kann die Sehne meist direkt readaptiert werden; bei bereits deutlich zurückgezogener Sehne kann im Einzelfall eine Rekonstruktion mit Sehnenersatzgewebe notwendig werden.

Nach dem Eingriff

Wie geht es nach der Operation weiter?

Nach der Refixation wird der Arm zunächst für einige Wochen in einer Bewegungsschiene oder Orthese mit begrenztem Bewegungsausmaß geführt, bevor Beweglichkeit und Belastung schrittweise unter physiotherapeutischer Anleitung gesteigert werden. Schwere Belastungen, Krafttraining und Sport mit intensiver Armbeanspruchung sind in der Regel erst nach mehreren Monaten wieder möglich. Den genauen Ablauf der Rehabilitation, einschließlich typischer Zeitfenster für Belastungssteigerung und Sportfähigkeit, finden Sie auf der Seite zur Bizepssehnenrefixation.

Verlauf

Wie ist die Prognose bei einer distalen Bizepssehnenruptur?

Bei zeitnaher operativer Versorgung erreichen die meisten Patienten eine gute Kraft und Beweglichkeit des Arms im Alltag und häufig auch bei sportlicher Belastung. Wird nicht oder erst deutlich verzögert operiert, bleibt in der Regel ein spürbarer Kraftverlust bei der Unterarmdrehung (Supination) und in geringerem Ausmaß bei der Beugung bestehen, auch wenn viele Alltagsbewegungen durch andere Muskeln kompensiert werden können. Eine frühzeitige fachärztliche Vorstellung nach dem Ereignis verbessert daher die Ausgangslage für die Therapieentscheidung deutlich.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zur distalen Bizepssehnenruptur

Muss eine distale Bizepssehnenruptur immer operiert werden?

Nicht zwingend, aber bei den meisten funktionell aktiven Patienten wird eine Operation empfohlen, da sich der Kraftverlust bei der Unterarmdrehung konservativ meist nicht vollständig ausgleichen lässt. Bei geringem Kraftbedarf oder relevanten Kontraindikationen kann im Einzelfall auch konservativ behandelt werden.

Wie schnell muss ich nach dem Riss operiert werden?

Möglichst zeitnah, in der Regel innerhalb weniger Wochen nach dem Ereignis. Je länger gewartet wird, desto weiter zieht sich die Sehne zurück, was die Operation aufwendiger machen und das Ergebnis beeinträchtigen kann.

Woran erkenne ich, ob es sich um eine Ruptur und nicht nur um eine Zerrung handelt?

Typisch für eine Ruptur sind ein plötzliches, oft hörbares Reißen, sofortiger starker Schmerz, ein sich nach oben verschiebender Muskelbauch am Oberarm sowie eine tastbare Lücke der Sehne in der Ellenbeuge. Bei einer bloßen Zerrung fehlen diese deutlichen Zeichen meist.

Was ist der Hook-Test?

Der Hook-Test ist eine einfache klinische Untersuchung, bei der versucht wird, mit dem Finger seitlich unter die gespannte Bizepssehne in der Ellenbeuge zu greifen. Lässt sich kein straffer Sehnenstrang tasten, spricht dies für eine vollständige Ruptur.

Kann ich den Arm nach dem Riss noch beugen?

Ja, meist ist eine eingeschränkte Beugung noch möglich, da weitere Muskeln, insbesondere der Musculus brachialis, die Beugung mitübernehmen. Deutlich stärker betroffen ist in der Regel die Kraft bei der Unterarmdrehung.

Bleibt nach konservativer Behandlung eine Einschränkung zurück?

In der Regel ja: Ein spürbarer Kraftverlust bei der Unterarmdrehung bleibt meist bestehen, auch wenn viele Alltagsbewegungen weiterhin gut möglich sind. Für Berufe oder Sportarten mit hohem Kraftbedarf ist dies bei der Therapieentscheidung zu berücksichtigen.

Was ist der Unterschied zur Bizepssehnenruptur an der Schulter?

Die distale Ruptur betrifft den Sehnenansatz am Ellenbogen und wird meist zeitnah operiert. Der Riss der langen Bizepssehne an der Schulter betrifft einen anderen Sehnenansatz, verursacht das klassische Popeye-Zeichen und wird deutlich häufiger konservativ behandelt.

Wann kann ich nach der Operation wieder arbeiten oder Sport treiben?

Das hängt vom gewählten Verfahren, der beruflichen oder sportlichen Belastung und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Schwere körperliche Belastung ist in der Regel erst nach mehreren Monaten wieder möglich; Details finden Sie auf der Seite zur Bizepssehnenrefixation.

Bei MedArtes

Behandlung der distalen Bizepssehnenruptur bei MedArtes

Am Anfang steht bei uns immer eine genaue Diagnose. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam mit Ihnen zügig, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist.

Gerade bei dieser Verletzung ist eine rasche Terminvergabe wichtig, damit ausreichend Zeit für die Operationsplanung bleibt, falls eine operative Refixation angezeigt ist. Je nach Befund reicht das Spektrum von einer begleitenden konservativen Behandlung bis zur individuell geplanten operativen Versorgung.

Zur Sicherheit

Zweitmeinung vor einer Bizepssehnenrefixation

Auch bei einer zeitkritischen Verletzung wie der distalen Bizepssehnenruptur ist häufig noch ausreichend Zeit für eine kurzfristige Zweitmeinung, sofern diese zügig eingeholt wird. Dabei werden Ihre Beschwerden, der klinische und bildgebende Befund sowie die empfohlene Operationstechnik erneut eingeordnet. So können Sie Ihre Entscheidung für die operative Versorgung auf einer zusätzlichen fachlichen Einschätzung aufbauen, ohne dabei wertvolle Zeit für die Operationsplanung zu verlieren.

Beschwerden zeitnah abklären lassen

Wenn Sie einen plötzlichen Riss oder Kraftverlust im Bereich der Ellenbeuge bemerkt haben, sollten Sie sich zeitnah untersuchen lassen. Vereinbaren Sie gerne kurzfristig einen Termin in unserer Sprechstunde.