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Schulter · Tendinopathie der Rotatorenmanschette

Tendinopathie der Rotatorenmanschette: Symptome und Behandlung

Bei einer Tendinopathie der Rotatorenmanschette ist eine oder sind mehrere Sehnen der schulterumgebenden Muskelgruppe chronisch gereizt oder verändert, am häufigsten die Sehne des Musculus supraspinatus. Ein struktureller Riss muss dabei nicht vorliegen: Die Sehne ist geschädigt, aber durchgehend intakt. Die Beschwerden treten typischerweise belastungsabhängig auf, vor allem bei Überkopftätigkeiten und Sport. Die Behandlung ist ganz überwiegend konservativ.

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Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist es?

Eine chronische, überlastungs- oder verschleißbedingte Reizung einer oder mehrerer Sehnen der Rotatorenmanschette, meist der Supraspinatussehne, ohne dass zwingend ein struktureller Riss vorliegt.

Typische Beschwerden

Belastungsabhängige Schmerzen, vor allem bei Überkopftätigkeiten und Sport wie Werfen oder Schwimmen, häufig mit schleichendem Beginn.

Diagnostik

Klinische Funktionstests der Schulter, ergänzt durch Ultraschall; bei unklarem Befund oder Verdacht auf Progression zum Riss zusätzlich eine MRT.

Behandlung

Ganz überwiegend konservativ: Physiotherapie mit exzentrischem Training als Basis, ergänzt durch Stoßwellentherapie, HILT oder PRP-Infiltration.

Operation notwendig?

Nur selten, eine Operation kommt ausschließlich bei therapieresistenten Verläufen nach konsequent ausgeschöpfter konservativer Behandlung infrage.

Prognose

Bei konsequenter konservativer Behandlung bessern sich die Beschwerden bei vielen Patienten deutlich. Unbehandelt kann sich die Sehnenschädigung im Verlauf verstärken.

Beschwerdebild

Welche Symptome verursacht eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette?

Kennzeichnend sind belastungsabhängige Schmerzen an der Schulteraußenseite, die vor allem bei Überkopftätigkeiten und bestimmten Sportarten wie Werfen oder Schwimmen auftreten.

Zu Beginn treten die Schmerzen meist nur nach oder während bestimmter Belastungen auf, etwa beim Überkopfarbeiten, beim Wurfsport oder beim Schwimmen. Im Alltag fallen häufig Bewegungen wie das Greifen nach einem Regal über Kopfhöhe oder das Anziehen einer Jacke zunehmend schwer. Viele Betroffene berichten von einem schleichenden Beginn, bei dem die Beschwerden über Wochen bis Monate langsam zunehmen und zunächst nur gelegentlich auftreten.

Anders als bei einer Rotatorenmanschettenruptur steht bei der Tendinopathie meist der Schmerz im Vordergrund, während ein deutlicher Kraftverlust seltener und wenn, dann meist nur gering ausgeprägt ist. Nächtliche Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite können vorkommen, sind aber in der Regel weniger ausgeprägt als bei einem tatsächlichen Sehnenriss.

Warnzeichen

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Eine Tendinopathie ist kein Notfall, dennoch sollten Sie in folgenden Situationen ärztlichen Rat einholen

Eine chronische Sehnenreizung entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum und erfordert keine sofortige Behandlung. In folgenden Situationen sollte die Schulter dennoch zeitnah untersucht werden:

  • Plötzlich einsetzender, deutlicher Kraftverlust des Arms, insbesondere nach einer akuten Belastung oder einem Ereignis, möglicher Hinweis auf einen Übergang zu einem Sehnenriss
  • Anhaltende, trotz Schonung zunehmende Schmerzen über mehrere Wochen ohne Besserung
  • Deutliche Bewegungseinschränkung der Schulter, die sich nicht mit einer einfachen Schonhaltung erklären lässt

Da eine unbehandelte Tendinopathie im Verlauf in einen tatsächlichen Sehnenriss übergehen kann, sollten anhaltende Beschwerden nicht über Monate hinweg ignoriert werden.

Hintergrund

Was ist eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette?

Die betroffene Sehne und ihre Funktion

Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und ihren Sehnen, die den Oberarmkopf wie eine Manschette umschließen, ihn im Schultergelenk zentrieren und die Dreh- und Hebebewegungen des Arms ermöglichen. Am häufigsten betroffen ist die Sehne des Musculus supraspinatus, die beim seitlichen Anheben des Arms besonders beansprucht wird und zugleich in einem engen Raum unter dem Schulterdach verläuft.

Wie entsteht die Sehnenveränderung?

Bei einer Tendinopathie kommt es zu einer chronischen Reizung und strukturellen Veränderung des Sehnengewebes, ohne dass die Sehnenfasern durchtrennt sind. Ursächlich ist meist ein Zusammenspiel aus wiederholter mechanischer Überlastung, etwa durch häufige Überkopftätigkeiten im Beruf oder Sport, und einem altersbedingten Verschleiß des Sehnengewebes mit nachlassender Durchblutung und Regenerationsfähigkeit. Die Tendinopathie gilt als eine mögliche Vorstufe oder als Begleitbefund vieler Schulterschmerzen und kann isoliert oder gemeinsam mit anderen Schulterproblemen auftreten.

Risikofaktoren

  • Wiederholte Überkopfbelastung im Sport, etwa beim Werfen, Schwimmen oder Volleyball
  • Überkopftätigkeiten im Beruf
  • Zunehmendes Lebensalter mit nachlassender Sehnenqualität
  • Eine vorbestehende Enge unter dem Schulterdach (subakromiale Einengung)
  • Muskuläre Dysbalancen der schulterumgebenden Muskulatur
Wichtige Abgrenzung

Tendinopathie, Rotatorenmanschettenruptur oder Subakromiales Schmerzsyndrom, wo liegt der Unterschied?

Beschwerden im Bereich der Rotatorenmanschette werden häufig verwechselt, da sich die Symptome überschneiden können. Für die Behandlung ist die Unterscheidung dennoch wichtig:

  • Tendinopathie der Rotatorenmanschette: Eine chronische Reizung oder ein Verschleiß der Sehne ohne vollständigen Substanzdefekt, die Sehne ist geschädigt, aber durchgehend intakt.
  • Rotatorenmanschettenruptur: Ein tatsächlicher Riss der Sehnenfasern, teilweise oder vollständig, meist mit deutlicherem Kraftverlust verbunden. Bleibt eine Tendinopathie unbehandelt, kann sie im Verlauf in einen solchen Riss übergehen.
  • Subakromiales Schmerzsyndrom: Ein Überbegriff für Schmerzen durch eine Einengung von Sehnen und Schleimbeutel unter dem Schulterdach, der eine Tendinopathie mit einschließen kann, aber auch andere Ursachen wie eine Schleimbeutelentzündung umfasst.

Ob eine reine Sehnenreizung, ein Teilriss oder ein kompletter Riss vorliegt, lässt sich anhand von Beschwerdebild, klinischer Untersuchung und Bildgebung, insbesondere Ultraschall und bei Bedarf MRT, zuverlässig unterscheiden.

Untersuchung

Wie wird eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette diagnostiziert?

Klinische Funktionstests

Am Anfang steht das Gespräch über Beginn, Art und Auslöser der Beschwerden, gefolgt von gezielten Funktionstests der Schulter. Diese prüfen Kraft, Beweglichkeit und Schmerzprovokation der einzelnen Sehnen der Rotatorenmanschette und geben bereits erste Hinweise darauf, welche Sehne betroffen ist und wie stark die Reizung ausgeprägt ist.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ist die zentrale Bildgebung zur Beurteilung einer Tendinopathie. Sie kann typische Veränderungen wie eine Sehnenverdickung oder Signalveränderungen im Sehnengewebe darstellen und dabei auch beurteilen, ob die Sehne durchgehend intakt ist oder bereits ein Teilriss vorliegt.

MRT

Eine Magnetresonanztomographie wird ergänzend eingesetzt, wenn der Ultraschallbefund unklar bleibt oder der Verdacht besteht, dass sich die Tendinopathie bereits zu einem Sehnenriss weiterentwickelt hat. Sie liefert eine genauere Darstellung von Ausmaß und Qualität der Sehnenveränderung.

Verhalten im Alltag

Was können Sie selbst tun?

Eine angepasste Belastungssteuerung ist bei der Tendinopathie oft wirksamer als vollständige Schonung.

Reduzieren Sie vorübergehend Belastungen, die die Schmerzen deutlich verstärken, insbesondere wiederholte Überkopftätigkeiten und schmerzauslösende Wurf- oder Schwimmbewegungen im Sport. Eine vollständige Ruhigstellung der Schulter über längere Zeit ist meist nicht sinnvoll, da sie zu Bewegungseinschränkungen und Muskelabbau führen kann und die Sehne selbst zum Belastungsaufbau angeregt werden sollte. Kühlung kann nach akuter Belastung kurzfristig Linderung verschaffen. Welche Bewegungen, Übungen und Belastungssteigerungen im Einzelfall sinnvoll sind, sollte gemeinsam mit einem Arzt oder Physiotherapeuten festgelegt werden.

Therapieplanung

Wie wird eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette behandelt?

Nein, eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette muss praktisch nie operiert werden. Die konservative Behandlung ist bei diesem Krankheitsbild die eindeutige Domäne der Therapie.

Ob und welche konservativen Maßnahmen im Vordergrund stehen, richtet sich nach der Dauer und Stärke der Beschwerden, dem Ultraschall- beziehungsweise MRT-Befund, Ihrem Aktivitätsniveau und den individuellen Zielen, etwa der Rückkehr zu einer bestimmten Sportart. Eine Operation kommt nur in Betracht, wenn trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer Behandlung über einen längeren Zeitraum weiterhin relevante Beschwerden bestehen.

Ohne Operation

Konservative Behandlung der Tendinopathie

Die konservative Behandlung steht bei der Tendinopathie der Rotatorenmanschette eindeutig im Vordergrund.

Gut etablierte Therapie

Physiotherapie mit exzentrischem Training

Gezieltes, exzentrisches Krafttraining der Rotatorenmanschette und der schulterumgebenden Muskulatur gilt als Basis der Behandlung. Es fördert den strukturellen Umbau des gereizten Sehnengewebes und verbessert das Zusammenspiel der schulterstabilisierenden Muskeln.

Gut etablierte Therapie

Medikamentöse Schmerztherapie

Entzündungshemmende Schmerzmittel können in Phasen stärkerer Beschwerden kurzfristig eingesetzt werden, um Schmerzen zu reduzieren und die Teilnahme an der Physiotherapie zu erleichtern.

Sinnvolle Behandlungsoption

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist bei der Tendinopathie der Rotatorenmanschette eine besonders gut geeignete Behandlungsoption, die klassische Sehnenreizung ohne strukturellen Riss zählt zu den typischen Indikationen dieses Verfahrens. Sie kann ergänzend zum Training eingesetzt werden, um die Sehnenheilung anzuregen und Schmerzen zu lindern.

Mehr über die Stoßwellentherapie →
Sinnvolle Behandlungsoption

Hochintensive Lasertherapie (HILT)

Auch die hochintensive Lasertherapie eignet sich gut für dieses Krankheitsbild und kann ergänzend zur Physiotherapie eingesetzt werden, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Schulter zu verbessern.

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Innovativer Therapieansatz

PRP-Infiltration

Die PRP-Infiltration ist eine innovative Therapieoption, die die körpereigenen Regenerationsprozesse gezielt an der Sehne unterstützen soll. Gerade bei der Tendinopathie, einer klassischen Indikation für dieses Verfahren, kann sie sinnvoll sein, wenn andere konservative Maßnahmen allein nicht ausreichend ansprechen. Die wissenschaftliche Datenlage für diese Indikation wächst kontinuierlich.

Mehr über die PRP-Therapie →
Sinnvolle Behandlungsoption

Kortison-Infiltration

Eine gezielte Infiltration in den Bereich der gereizten Sehne oder des Schleimbeutels kann bei ausgeprägten Schmerzen kurzfristig Linderung verschaffen. Da wiederholte Kortisongaben das Sehnengewebe schwächen können, wird sie bei der Tendinopathie zurückhaltend und möglichst nicht wiederholt eingesetzt.

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Therapieentscheidung

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation kommt bei der Tendinopathie der Rotatorenmanschette nur in Betracht, wenn die Beschwerden trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer Behandlung über mehrere Monate hinweg bestehen bleiben und den Alltag oder Sport relevant einschränken.

Dabei wird zunächst erneut überprüft, ob tatsächlich alle konservativen Möglichkeiten, einschließlich Physiotherapie, Stoßwelle, HILT oder PRP-Infiltration, ausgeschöpft wurden. Zeigt die Bildgebung zusätzlich eine relevante mechanische Enge unter dem Schulterdach oder Hinweise auf einen beginnenden Substanzdefekt der Sehne, kann eine operative Erweiterung des Raums unter dem Schulterdach mit gleichzeitiger Behandlung der geschädigten Sehne erwogen werden.

Operative Verfahren

Welche Operationsverfahren gibt es?

Nur bei therapieresistenten Verläufen wird ein operatives Vorgehen erwogen.

Subakromiale Dekompression mit Sehnendebridement

Arthroskopisch wird der Raum unter dem Schulterdach erweitert, um den mechanischen Druck auf die gereizte Sehne zu reduzieren. Gleichzeitig wird das geschädigte, degenerativ veränderte Sehnengewebe geglättet und gereinigt (Debridement), um die Regeneration der Sehne zu unterstützen.

Zeigt sich im Verlauf der Erkrankung, ob vor oder erst während einer Operation, ein tatsächlicher Substanzdefekt der Sehne, wird dieser Befund als Rotatorenmanschettenruptur eingestuft und entsprechend anders behandelt, in der Regel mit einer Sehnennaht statt eines reinen Debridements.

Nach dem Eingriff

Wie geht es nach der Operation weiter?

Nach einer subakromialen Dekompression mit Sehnendebridement wird die Schulter meist für kurze Zeit geschont, während bereits frühzeitig eine schonende, geführte Physiotherapie zur Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft beginnt. Da anders als bei einer Sehnennaht kein Sehnenansatz am Knochen anwachsen muss, kann die Belastung in der Regel zügiger gesteigert werden als nach einer Rotatorenmanschettennaht.

Wann Sie die Schulter wieder voll belasten, überkopf arbeiten oder Sport treiben können, hängt vom operativen Befund und dem individuellen Heilungsverlauf ab und wird im Rahmen der Nachsorge gemeinsam festgelegt.

Verlauf

Wie ist die Prognose bei einer Tendinopathie der Rotatorenmanschette?

Mit einer konsequenten konservativen Behandlung, insbesondere gezieltem exzentrischem Training, bessern sich die Beschwerden bei vielen Patienten deutlich, und ein großer Teil kann Alltag und Sport wieder ohne relevante Einschränkung ausüben. Der Heilungsprozess des Sehnengewebes verläuft jedoch langsamer als bei vielen anderen Gewebearten, sodass mehrere Wochen bis Monate konsequenter Behandlung eingeplant werden sollten.

Wird die Tendinopathie nicht behandelt oder die auslösende Überlastung nicht reduziert, kann sich die Sehnenschädigung im Verlauf verstärken und im ungünstigen Fall in einen tatsächlichen Sehnenriss übergehen. Eine frühzeitige, konsequente Behandlung kann diesem Übergang entgegenwirken.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zur Tendinopathie der Rotatorenmanschette

Muss eine Tendinopathie der Rotatorenmanschette operiert werden?

Nur in seltenen Ausnahmefällen. Die Behandlung ist ganz überwiegend konservativ. Eine Operation kommt erst infrage, wenn die Beschwerden trotz konsequent ausgeschöpfter konservativer Behandlung über mehrere Monate bestehen bleiben.

Kann sich eine Tendinopathie zu einem Sehnenriss entwickeln?

Ja, unbehandelt oder bei fortbestehender Überlastung kann sich die chronische Sehnenschädigung im Verlauf verstärken und in einen tatsächlichen Sehnenriss übergehen. Eine frühzeitige, konsequente Behandlung kann dieses Risiko verringern.

Darf ich trotz Tendinopathie weiter Sport treiben?

Das hängt vom Ausmaß der Beschwerden ab. Sinnvoll ist meist eine vorübergehende Anpassung der belastenden Bewegungen, insbesondere von schmerzauslösenden Überkopf- und Wurfbewegungen, statt einer vollständigen Sportpause. Die genaue Belastungssteuerung sollte individuell abgestimmt werden.

Wie lange dauert es, bis die Beschwerden besser werden?

Sehnengewebe heilt langsamer als andere Gewebearten. Bei konsequenter Behandlung, insbesondere mit gezieltem Training, ist über mehrere Wochen bis Monate mit einer schrittweisen Besserung zu rechnen. Die genaue Dauer ist individuell unterschiedlich.

Was bringt die Stoßwellentherapie bei dieser Erkrankung?

Die Tendinopathie zählt zu den klassischen Indikationen der Stoßwellentherapie. Sie kann ergänzend zum Training eingesetzt werden, um die Sehnenheilung anzuregen und Schmerzen zu lindern.

Ist eine PRP-Infiltration bei einer Sehnenreizung sinnvoll?

Die PRP-Infiltration ist ein innovativer Therapieansatz, der gezielt die körpereigene Regeneration der Sehne unterstützen soll. Sie kann bei einer Tendinopathie, die auf andere konservative Maßnahmen nicht ausreichend anspricht, das Behandlungskonzept sinnvoll ergänzen.

Warum wird Kortison bei dieser Erkrankung zurückhaltend eingesetzt?

Wiederholte Kortison-Infiltrationen können das Sehnengewebe schwächen. Da bei der Tendinopathie die Sehne selbst im Fokus der Behandlung steht, wird Kortison deshalb nur ausgewählt und zurückhaltend eingesetzt, meist zur kurzfristigen Schmerzlinderung.

Bei MedArtes

Behandlung der Tendinopathie bei MedArtes

Am Anfang steht bei uns immer eine genaue Diagnose. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist.

Je nach Befund reicht das Spektrum von gezielter Physiotherapie über Stoßwellentherapie, HILT und PRP-Infiltration bis hin zu einer zurückhaltend eingesetzten Kortison-Infiltration. Wir legen besonderen Wert auf eine differenzierte Diagnostik mittels Ultraschall, um gemeinsam mit Ihnen die für Ihren Befund passende konservative Behandlung festzulegen.

Zur Sicherheit

Zweitmeinung bei anhaltenden Schulterbeschwerden

Bestehen die Beschwerden trotz mehrmonatiger konservativer Behandlung fort oder wird eine Operation empfohlen, kann eine unabhängige Zweitmeinung eine gute Entscheidungsgrundlage bieten. Dabei werden Ihre Beschwerden, der Ultraschall- beziehungsweise MRT-Befund, bereits ausgeschöpfte konservative Maßnahmen sowie das weitere empfohlene Vorgehen erneut eingeordnet.

Beschwerden abklären lassen

Wenn Sie belastungsabhängige Schulterschmerzen bemerken oder eine spezialisierte Einschätzung Ihrer Diagnose wünschen, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Sprechstunde.